Hochwasserprojekt Haßbachtal - Bauarbeiten im Laaergraben

03. Juli 2024

Die Bautätigkeiten im Laaergraben sind im Gange und haben sich aufgrund der Unwetter im Burgenland und in der Steiermark verzögert. Die Mitarbeiter der Gebietsbauleitung NÖ, Wien und Burgenland sind derzeit in diesen Gebieten beschäftigt.

Derzeit arbeitet die Firma Bernegger im Auftrag der Wildbachbau an der Hangsicherung im Laaergraben. 

Die Probebohrungen im zukünftigen Retentionsbecken in Haßbach sind durchgeführt worden. Mit den Ergebnissen der Druckversuche ist in den nächsten Wochen zu rechnen.


Am Montag, 06. Mai 2024 fand der Spatenstich zum Hochwasserprojekt Haßbachtal im Laaergraben statt.

In Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner war Landeshauptfraustellvertreter Stephan Pernkopf zu Gast in Kirchau. Er war am 13. Juni 2018 persönlich vor Ort und hat sich vom Ausmaß des damaligen Unwetterereignissen ein Bild der Schäden gemacht.

Auf diesem Weg auch ein herzliches Dankeschön an die Vertreter der Behörden, die bei der Abwicklung und den notwendigen behördlichen Verhandlungen die Gemeinde immer bestens unterstützen und dadurch die "Wege" kurz halten.

Frau Bezirkshauptfrau Mag.a Alexandra Grabner-Fritz, Mag.a Beate Gamperl und Mag. Martin Hallbauer konnten als Vertreter der Behörden begrüßt werden. Martin Hallbauer hat im Katastrophenjahr als Stellvertreter der Bezirkshauptfrau die Gemeinde sehr gut unterstützt.

Begrüßen konnten die Bürgermeisterin und der Vizebürgermeister auch LAbg. Hermann Hauer.

Weiters waren  der Leiter der Sektion Wildbach und Lawinenverbauung für Wien, NÖ und das Bgld., DI Christian Amberger vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, DI Stephan Vollsinger, Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung in unserer Region und Ing. Michael Angerler und sein Team, die die nächsten Monate und Jahre vor Ort bei den Baustellen arbeiten werden.

DI Christoph Skolaut, der Planer, durfte natürlich ebenso wenig fehlen, wie der Vorgänger von Stephan Vollsinger, DI Heiner Grünwald den Weg aus dem Weinviertel zu uns gefunden hat. Er hat uns während der Hochwasserjahre 1999 und 2018 fachlich bestens begleitet.

Der Leiter der Abteilung Wasserbau, DI Dietmar Pichler,  DI Robert Nock, Regionalleiter des Industrieviertels der Abteilung Wasserbau, DI Klaus Längauer, der Leiter der Straßenbauabteilung 4, und Verbandsobmann des Pittenwasserverbandes Bgm. Engelbert Pichler waren ebenfalls vor Ort.

Viele der Gemeinderatsmitglieder unserer Gemeinde nahmen am Spatenstich teil.

Besonders hervorzuheben sind die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren, denen ein ganz besonderer Dank zugesteht wird.

Last not but least waren natürlich auch die Grundstücksbesitzerinnen und Grundstücksbesitzer vor Ort. Ohne deren Zustimmung wäre dieses Projekt nicht durchführbar.

HERZLICHEN DANK AN ALLE PERSONEN, DIE ZUM GELINGEN DES GROSSEN WICHTIGEN PROJEKTES SCHON VIELES BEIGETRAGEN BZW. NOCH VIELES BEITRAGEN WERDEN.


Zwei Hochwasserereignisse sind uns allen im Gedächtnis geblieben,

1999 und 2018 haben uns diese Unwetter besonders gefordert.

Das Risiko von Überschwemmungen scheint auch aufgrund extremer Wetterereignisse und des Klimawandels uns immer wieder zu treffen.

Um diesem Risiko effektiv zu begegnen, sind bereits viele Maßnahmen gesetzt worden, jedoch die größten und wichtigsten Bautätigkeiten für eine guten Hochwasserschutz für unsere Bevölkerung starten heute mit diesem Spatenstich hier im Laaergraben.

Die kleinen Zubringer – Bacherl, die sich idyllisch durch die Gräben schlängeln, können bei Starkregenereignissen sich zu Bächen und Sturzfluten entwickeln. 

Diese Wahrnehmungen und vor allem die Auswirkungen mussten viele von Ihnen miterleben.

Im ersten Bauabschnitt des Projektes werden nun  Konsolidierungssperren im Laaergraben errichtet. Der Baubeginn ist für die nächsten Wochen geplant.


Das gesamte Projekt wird in einem angestrebten Zeitraum bis 2029 in mehreren Detailprojekten abgewickelt. 

Die Gesamtkosten betragen 15,9 Millionen Euro

Finanzierung 
60% Republik Österreich 
15% Land Niederösterreich
25% Interessenten, also überwiegend Gemeinde Warth und bei den Maßnahmen im Tal selber auch NÖ Straßendienst und ÖBB-Infrastruktur.

 Dieses Hochwasserprojekt ist derzeit in NÖ eines der größten.


Durch die gute Zusammenarbeit von Behörden, Experten, Gemeinde und den Bürgerinnen und Bürgern, werden wir nachhaltig Lösungen schaffen, die die Sicherheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde gewährleisten.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir die Bevölkerung sensibilisieren müssen. Notfallpläne, Eigenschutz und vieles mehr benötigen wir ebenso wie Hochwasserschutzbauten.

 

Zum Abschluss des Spatenstiches hat die Gemeinde ins Gasthaus B&B nach Kirchau eingeladen.

Fotos: 

COPYRIGHT: NLK Pfeffer, Johannes Baumgartner u Michaela Walla

 

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